eFTIbarge

Projektdarstellung

Ziele:

Ziel des Projekts eFTIbarge ist es, in einem digitalen Testfeld eine eFTI-konforme, industriefähige Blockchain-Plattform für die Binnenschifffahrt zu erproben. Dafür soll ein Netzwerk an Logistikdienstleistern erschlossen werden, die sich im Rahmen des Testfeldes an dem Datenaustausch über die Plattform beteiligen.

Außerdem soll eine offene Industrie-Lösung als eFTI-konforme Plattform zum digitalen Informationsaustausch beim Projektpartner Contargo umgesetzt werden und prototypisch um bedarfsgerechte Datenauswertungen und Vorhersagen zur Entscheidungsunterstützung erweitert werden.

Projektgegenstand:

Innovative Technologien wie Blockchain schaffen eine Vertrauensplattform, der sich mehr und mehr Logistikpartner weltweit anschließen. Bisher endet die digitale Vernetzung oftmals in den Seehäfen, ohne dass die zuliefernden und  weiterliefernden Logistikdienstleister mit eingebunden sind und davon profitieren können. Herausforderungen für die Binnenschifffahrt sind außerdem EU-weit uneinheitliche Vorgaben für die Akzeptanz von elektronischen Frachtinformationen sowie mangelnde Standards für entsprechende IT-Systeme. Nicht zuletzt aufgrund dessen findet der Informations- und Dokumentenaustausch in der Binnenschifffahrt noch weitestgehend in Papierform statt. Die EU-Verordnung zur Akzeptanz von elektronischen Frachtbeförderungsinformationen (eFTI) seitens Behörden soll dem entgegenwirken. Vor diesem Hintergrund, strebt das Projekt eine Förderung des digitalen Informationsaustausches in der Binnenschifffahrt unter Berücksichtigung der eFTI-Verordnung an.

Rolle des CML in eFTIbarge:

Das Fraunhofer CML soll die Erweiterung der Plattform um Datenauswertungen und Vorhersagen entwickeln, die den Logistikdienstleistern entlang der maritimen Transportkette bedarfsgerechte Entscheidungsunterstützung leisten, beispielsweise durch Ankunftszeitprognosen oder Sendungsverfolgung

Projektkonsortium:

Contargo GmbH & Co. KG, IBM Deutschland GmbH und das Fraunhofer CML.

Das Projekt wird vom BMVi im Rahmen des Programms "Investitionen zur Entwicklung von Digitalen Testfeldern an Bundeswasserstraßen" im Zeitraum von September 2021 bis September 2022 gefördert.