Wir haben Ihnen einiges zu bieten

Das Wachstum von Seeverkehr und Schiffsgrößen bringt Herausforderungen an Sicherheit und Effizienz in der Seeschifffahrt. In der Abteilung Nautik und Seeverkehr arbeiten unsere Expertinnen und Experten für Nautik, maritime Informatik und maritime Technologien. Sie klären beispielsweise für Sie, ob vorliegende Hafenlayouts geeignet sind für zukünftige Schiffsentwicklungen: Welche Technologien sind für den sicheren und effizienten Betrieb von hochautomatisierten und autonomen Schiffen erforderlich? Wie können Sie Schiffe effizient von Land aus steuern und überwachen? Welche Anwendungsfälle gibt es für maritime Robotiksysteme im Hafen- und Schiffsbetrieb? Und wie können Sie Best Practices aus der Natur für maritime Technologien nutzen?

Unser Angebot:

  • Einsatz von Schiffssimulatoren als Test- und Validierungsumgebung für innovative nautische Technologien und Prozess
  • ENC-basierte Softwareframework zum industrienahen Rapid Prototyping von nautischen Digitalisierungsinnovationen
  • Nautische Sicherheitsanalysen zu Planfeststellungszwecken und zur Hafen-Layoutbewertung
  • Eigenes High Performance Cluster mit verschiedene nautische Datensätze für maritime KI-Training und -Testung
  • Eigener modularer Fuhrpark im Bereich der maritimen Robotik (Autonomous Surface Vehicles, ROV, Drohnen) zu Test- und Demonstrationszwecken
  • Labor autonome Systeme inkl. 3D-Druckmaschinenpark zur hardwarenahen Softwareentwicklung und Implementierung technischer Prototypen
  • Bionische Machbarkeitsstudien für maritime Technologien

Forschungsbereiche

 

Biomimetische Lösungen für die maritime Industrie

Das Konzept der "biologischen Transformation" beschreibt die Umwandlung der industriellen Wertschöpfung in eine biointelligente Produktion. Dadurch kann auch die maritime Industrie mit biomimetischen Lösungen von umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Vorteilen profitieren. Zum Beispiel bei der Entwicklung eines AIRCOAT für Schiffsrümpfe.

 

AR-Nutzung für effektive Hafenmanöver

Die An- und Ablegemanöver großer Schiffe in Häfen sind zeit- und ressourcenaufwändig. Oft müssen mehrere Schlepper eingesetzt werden, um z.B. Containerriesen zum Kai zu bringen. Das Projekt FernSAMS arbeitet daran, die koordinierte Steuerung dieser Manöver von Land aus mit ferngesteuerten Schleppern zu realisieren.

 

Maritime Daten Analyse

Unternehmen sammeln und speichern große Datenmengen, wie z.B. Schiffspositionen und Fahrten, sowie Informationen über technische Systeme an Bord und Handhabungs- und Transportprozesse an Land, werten diese aber selten kreativ aus. Der Forschungsschwerpunkt Maritime Datenanalyse macht sich diese Datenmengen zunutze.

Autonome Technologien für die Schifffahrt

Die Entwicklung und Bewertung von Technologien für autonome Systeme und nautische Assistenzsysteme bilden einen wichtigen Forschungsschwerpunkt am CML. Dazu gehören ein Shore Control Center zur Beobachtung und Steuerung einer Flotte von Land aus und die notwendige Kompetenz zur Objekterkennung auf See einschließlich der Initiierung notwendiger Ausweichmanöver. Derzeit werden autonome Einheiten für den Einsatz in Häfen entwickelt.

 

Maritime Simulation und Schiffsführung

Im Europäischen Maritimen Simulatornetzwerk EMSN sind mehr als 30 Schiffsbrücken integriert, die komplexe Situationen in virtuellen Manövern gemeinsam durchspielen. Sie nutzen die Plattform für die Erprobung neuer Lösungen für die maritime Kommunikation und Navigation sowie für die Ausbildung des nautischen Personals. Das CML betreut das Netzwerk, das nun in den asiatisch-pazifischen Raum expandiert. 

Informationen zu aktuellen Projekten

 

Projekte und Produktblätter

EmissionSEA erfasst die CO2 Emission von Schiffen

Seit Anfang 2018 müssen Reedereien die CO2-Emissionen ihrer Schiffe in EU-Gewässern deklarieren. Um ihre Informationen zu validieren, entwickelt das CML zusammen mit der Jakota Design Group GmbH, der Hochschule Wismar und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt die Software EmmisionSEA.

 

SCIPPER: Wasserverschmutzung im Binnenland

Im SCIPPER-Projekt untersuchen 18 Forschungspartner, mit welchen Werkzeugen Schadstoffe in Schiffsabgasen gemessen werden können. Das CML entwickelt ein Onboard-Sensorsystem zur Messung von Schiffsemissionen und ein Umwelt-Überwachungszentrum für den Schiffsverkehr.

VESTVIND - Vorhersage von Schiffsbewegungen

Die Kenntnis der Schiffsankunft ist für die Effizienz von Hafenprozessen unerlässlich. Dies ermöglicht den beteiligten Partnern eine frühzeitige Planung und Optimierung. Unterschiedliche Einflüsse führen jedoch zu Abweichungen. Zu diesem Zweck entwickeln das Fraunhofer CML und die TRENZ AG im Rahmen des Projekts VESTVIND ein Prognosemodell für Schiffsankünfte in deutschen Seehäfen. Schiffsankünfte sollen bis 72 Stunden vor Ankunft zuverlässig vorhergesagt werden. Erfahren Sie mehr über VESTVIND hier.