H2-Logistik

Projektdarstellung

Ziele:

Im Projekt H2-Logistik sollen Logistikkennzahlen für den Transport von Wasserstoff, von der Erzeugung grünen Wasserstoffs bis zu industriellen Großverbrauchern, ermittelt werden. Dieses Wissen wird beim wirtschaftlichen Aufbau einer Infrastruktur für die Versorgung von industriellen Großverbrauchern, beispielsweise Stahlwerke, mit grünem Wasserstoff unterstützen.

Projektgegenstand:

Industrielle Großverbraucher aus Stahlbau oder der Chemiebranche können einen erheblichen Teil ihrer CO2-Emissionen durch die Substitution fossiler Energieträger mit Wasserstoff eliminieren. Unklar ist bisher, wie grüner Wasserstoff an Stahlwerke geliefert wird. Verschiedene Transportoptionen, wie Schienenverkehr oder Rohleitungen, stehen zur Verfügung.

Mittels Simulation wird untersucht, wie die Verkehrsträger den Transportbedarf an Wasserstoff decken können. Eine besondere Rolle spielen die Transportbehälter und Umschlagspunkte, bei denen Energie- und Ladungsverluste zu einer Reduzierung des Transportgutes führen.

Rolle des CML in H2-Logistik:

Das Fraunhofer CML erarbeitet realistische Transportoptionen, implementiert diese in der Simulationssoftware Plant Simulation und führt die Simulationsexperimente durch.

Projektkonsortium:

Das Projektteam besteht aus dem Fraunhofer IGP aus Rostock und dem Fraunhofer CML. Das Projekt ist Teil des Gesamtprojektes „Offshore Windenergiesysteme für die Wasserstoffversorgung“.

H2-Logistik wird im Rahmen eines Sonderaufrufes der AiF zur Energiewende gefördert. Die koordinierende Forschungsvereinigung ist die FOSTA - Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V.
Laufzeit ist von Januar 2021 bis Dezember 2022.